Regenjacken – der ultimative online Ratgeber

 

Moderne Regenjacken werden heute für fast alle Bedürfnisse passend produziert, egal ob Radtouren, Städtereisen oder auf Bergtouren, für jeden gibt es das passende Produkt. Wir haben uns zum Ziel Gesetzt, Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern, indem wir Ihnen Top Produkte vorstellen, testen und die Vor- und Nachteile beleuchten. Die Regenjacken sind in drei Kategorien unterteilt:

 

  • Preiswerte Produkte
  • Produkte für gehobene Ansprüche
  • Premium Produkte, die keine Wünsche offenlassen

 

Top 3 Herren Regenjacken

* am 26.11.2016 um 20:23 Uhr aktualisiert

* am 5.07.2016 um 7:35 Uhr aktualisiert

 

Unsere Vorteile auf einen Blick:

  • Schnell zum passenden Produkt
  • Wertvolle Zeit sparen
  • Übersichtliche Preiskategorie
  • Wichtige Merkmale auf einen Blick

 

top 3 damen regenjacken

* am 3.12.2016 um 16:13 Uhr aktualisiert

* am 27.10.2016 um 9:24 Uhr aktualisiert

Was ist vor dem Kauf zu bedenken?

 

Der entscheidende Faktor des Tragekomforts einer Regenjacke ist das Mikroklima, welches zwischen Körperoberfläche und Jacke herrscht. Ein zu hoher Wärmeverlust oder Wärmestau kann den Tragekomfort rasch schmälern und den Spaß an Outdooraktivitäten negativ beeinflussen.

 

banner hard1- regenjacken damen herren test 1Um jedoch weder bei schweißtreibenden Aktivitäten unter einem Wärmestau zu leiden noch in den Ruhepausen oder bei größerer Kälte zu sehr auszukühlen, muss dieses Mikroklima stabil gehalten werden. Um den verschiedenen Anforderungen gerecht werden zu können, ist eine möglichst flexibel einzusetzende Ausrüstung erforderlich. Und hier kommt besonders die für solche Anforderungen entwickelte Outdoorbekleidung zum Einsatz, welche in erster Linie die technisch sehr funktionellen Materialien aus dem Sportbereich mit einer für Outdooraktivitäten benötigten Strapazierfähigkeit kombiniert.

 

Die folgenden Informationen sollen helfen, Unterschiede, Vor- und Nachteile, Einsatzzwecke und Möglichkeiten etwas genauer zu kennen zu lernen.

 

Was ist die Wassersäule bei Regenjacken?

 

 

Grundsätzlich kann gesagt werden, je höher die Wassersäule, desto regendichter ist das Material. Getestet werden die Gewebe im Labor, dort werden 10 Zentimeter des Materials unter ein Messrohr gespannt. Anschließend wird der Messzylinder mit Wasser gefüllt, jede Sekunde wird die Wassersäule um zehn Millimeter erhöht. Sobald 3 Tropfen durchs Gewebe sickern, gilt dies als Wasserdurchlässig. Die Füllhöhe des Messzylinders gibt an, wie hoch die Wassersäule bis zur Wasserdurchlässigkeit in Millimeter stewasserdichtigkeit-wassersaeule-regenjacken kaufen testht. Auf diese Weise wird der Wert der Wassersäule ermittelt und ist die gängige Messmethode bei Bekleidungsstücken.

 

Regenjacken mit einer Wassersäule von 1300 Millimeter gelten als wasserdicht.

 

In Deutschland gelten Regenjacken ab einer Wassersäule von 1500 Millimeter als wasserdicht. in der Schweiz gelten weitaus strengere Vorgaben, dort gelten 4000 Millimeter bei Textilien als wasserdicht.

 

Bei den wasserdichten Materialien muss man grundsätzlich zwischen zwei Varianten unterscheiden, den atmungsaktiven und dem nicht atmungsaktiven Gewebe.

 

Eine preiswerte Alternative ist einfach PU-beschichtete (Polyurethan) Regenbekleidung. Diese Materialien sind sehr leicht, leider bildet sich schon nach kurzer Zeit Kondenswasser. Bei dieser Beschichtung ist das Material nicht in der Lage die Feuchtigkeit abgeben zu können und es kommt unweigerlich zu einem Wärmestau. Solche Regenjacken eignen sich sehr gut für den kurzzeitigen Gebrauch.

 

Benötigen Sie jedoch eine Regenjacke für den dauerhaften und regelmäßigen Einsatz, empfehlen wir Ihnen sich etwas näher mit den atmungsaktiven Materialien zu beschäftigen.

 

Braucht man jedoch wasserdichte Bekleidung für den dauerhaften und regelmäßigen Einsatz, so macht es Sinn, sich etwas näher mit dem Bereich der atmungsaktiven Materialien zu beschäftigen. Atmungsaktive Materialien besitzen die Fähigkeit, wasserdampfdurchlässig zu sein.

 

Sie sollten sich bewusst sein, dass die Wassersäule nur einen Anhaltspunkt über die Wasserabweisenden Eigenschaften gibt. Es kann durchaus sein, dass eine Regenjacke mit einer Wassersäule von 4000 mm bei heftigem Regen, starkem Wind auf einem Fahrrad getragen, den Bedingungen nicht gerecht werden. Der Druck auf das Gewebe wird einfach zu stark und Wasser wird durch das Material gedrückt. In der Regel ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies passiert, jedoch wirklich sehr gering.

 

Die Höhe der Wassersäule ist in der Praxis nur ein Teilaspekt bei der Auswahl einer Regenjacke. viel wichtiger als die Wassersäule ist die Verarbeitung der Nähte. Man sollte darauf Acht geben, dass die Nähte von innen mit einem Nahtband gut versiegelt sind. Wenn nämlich das Wasser durch die Einstichstellen der Naht drückt, nützt auch eine hohe Wassersäule des Materials nichts.

 

Der recht hohe Anschaffungspreis für qualitativ hochwertige, wasserdichte und atmungsaktive Regenjacken lässt sich zum einen durch die jeweils verwendete Beschichtung oder Membran begründen, zum anderen durch die Verarbeitung und Versiegelung der Nähte erklären.

 

Was bedeutet Atmungsaktivität bei einer Regenjacke?

 

Bei allen Regenjacken funktioniert das Prinzip gleich, egal ob es sich um eine Beschichtung oder um eine Membran handelt. Durch die Körperwärme entsteht unter der Regenjacke ein Sättigungsdruck, dadurch werden die Wasserdampfmoleküle (verdampfter Schweiß) nach außen gedrückt. Voraussetzung für diese Funktionsweise ist, wenn unter der Jacke entsprechendes Funktionsmaterial (keine Baumwolle oder Wolle) getragen wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ein Klimagefälle zwischen „drinnen und draußen“ vorhanden ist.

 

Um den Feuchtigkeitstransport von innen nach außen zu gewährleisten, darf keine Kleidungsschicht getragen werden, welche die Feuchtigkeit speichert. die Zusammensetzung und Webstruktur müssen so angefertigt sein, dass sie die Feuchtigkeitstropfen auseinanderziehen und in Wasserdampfmoleküle umwandeln.

 

Diese Wasserdampfmoleküle sind erheblich kleiner als Wassertropfen und dringen durch die mikroskopisch kleinen Poren der Beschichtung oder Membran nach außen. Daher auch der Begriff ‚mikroporöse Beschichtungen‘ oder ‚Membrane‘.

 

Wo liegen die Grenzen der Atmungsaktivität?

 

Ein Klimagefälle ist die Voraussetzung, dass die Atmungsaktivität überhaupt funktionieren kann. Je stärker das Klimagefälle, desto besser funktioniert der Abtransport der Feuchtigkeit. Bei Kälte ist die Luft oft sehr trocken, dies bewirkt ein ausgezeichnetes Klimagefälle und optimale Atmungsaktivität der Regenjacken.

 

Das bedeutet wiederum, dass mit steigenden Temperaturen und damit oft einhergehend höherer Luftfeuchtigkeit der Dampfdurchlass immer stärker nachlässt. Gleichen sich Außen- und Innentemperatur an, verschwindet das Klimagefälle und die Regenjacken verlieren ihre Atmungsaktivität.

 

regenjacken Hiker wearing hiking backpack and hardshell jacket on hike in forest. Man wearing hat gloves using hiking sticks poles outdoors in woods. Male hiker standing looking away.

Es gibt gewisse Qualitätsunterschiede, die meist an den Preis gekoppelt sind. Nicht jedes Material ist in der Lage, die gleiche Menge an Dampfmolekülen in einer bestimmten Zeit zu transportieren.

 

Generell kann man sagen, je höher der Dampfdurchlass und die Wassersäule, desto höher oft der Anschaffungspreis.

 

Atmungsaktive Bekleidung bedeutet nicht, dass man bei körperlicher Anstrengung weniger schwitzt. Es bedeutet viel mehr, dass die entstandene Feuchtigkeit abtransportiert werden kann.

 

Um die Funktion bei sportlichen Aktivitäten zu unterstützen, werden Funktionswäsche und ebenfalls funktionelle Zwischenschichten unter der Jacke benötigt.
Außerdem gibt es verschiedene Möglichkeiten die Dampfdurchlässigkeit zu unterstützen wie zum Beispiel Unterarmreißverschlüsse oder Taschenbelüftungen.

 

Was ist eine Membran?

 

Die bekannteste und am meist verarbeitete Membran ist die Gore-Tex® Membran. GORE-TEX® Logo regenjackenEine Membran funktioniert wie eine poröse Wand, sozusagen eine eigenständige dünne „Folie“, die Flüssigkeiten und Gase voneinander trennt. Gore-Tex® besteht aus porösem Teflon (PTFE = Polytetrafluoräthylen) und besitzt über einer Milliarde Poren pro cm².

 

Die Beschichtung der Faser

 

Bei der Beschichtung von Fasern werden die einzelnen Fasern mit dem Kunststoff ummantelt. Derartige Beschichtungen bewirken, dass der Stoff sehr atmungsaktiv bleibt und dabei Feuchtigkeit und Schmutz stark abweisen kann.

 

Diese Methode bedeutet für den Stoff, dass er insgesamt nicht wasserdicht, sondern nur stark wasserabweisend ist. Die Zwischenräume können nicht vollständig geschlossen werden. Dadurch können sich die Wassertropfen nach einiger Zeit durch die winzigen Zwischenräume drücken.

 

Die Beschichtung der Fläche

 

Durch die Beschichtung einer Fläche kann eine wirkliche Wasserdichtigkeit des Materials erreicht werden. Aus diesem Grund wird diese Methode gerne als Alternative zur Membran eingesetzt.

 

Bei der Flächenbeschichtung wird das Trägermaterial meist aufgedampft oder aufgestrichen. man unterscheidet zwei Varianten, Einfache- oder Mikroporösbeschichtung.

 

Bei der einfachen Variante ist das Material wasserdicht aber nicht atmungsaktiv. Die Gewebefläche wird vollständig geschlossen und es kann kein Wasser mehr eindringen, aber es geht auch keine Feuchtigkeit heraus. Der am häufigsten benutzte Stoff zur Beschichtung von Fasern oder Flächen ist PU (Polyurethan).

 

Qualitativ hochwertigere Regenjacken werden in der Regel zwei- bis dreimal beschichtet. Günstige Jacken werden oft nur einmal beschichtet und bleiben über längere Zeit nicht Wasserdicht.

 

Bei den mikroporösen Beschichtungen gibt es eine Verarbeitungsmethode, bei der der Beschichtungsfilm mit Poren durchsetzt ist. Diese Materialien verhindern das Eindringen von Wassermolekülen, können jedoch die Wasserdampfmoleküle wegtransportieren und sind somit Atmungsaktiv.

 

 Welche Gewebe-Beschichtungen gibt es?

 

Gewebe PVC-beschichtet 

Das sogenannte Trägergewebe, welches an sich nicht wasserdicht ist, wird mit PVC (Polyvinylchlorid) beschichtet. PVC ist ein Kunststoff, der für viele Einsatzbereiche seine Verwendung findet. PVC ist hervorragend geeignet, um Regenjacken dauerhaft zu beschichten.
PVC ist in der Regel Säure- Öl- und Salzwasserbeständig. Die Resistenz gegen Sonneneinstrahlung ist sehr gut. PVC-beschichtete Gewebe sind als wasserdicht anzusehen.

Gewebe PU-beschichtet 

Das sogenannte Trägergewebe, welches an sich nicht wasserdicht ist, wird mit PU (Polyurethan) beschichtet. PU eignet sich ausgezeichnet zur dauerhaften Beschichtung von Geweben. Ein Vorteil von PU ist, dass es unter Kälteeinfluss elastischer ist als zum Beispiel PVC-Beschichtungen.

Gewebe Acryl-Beschichtet 

Das sogenannte Trägergewebe, welches an sich nicht wasserdicht ist, wird mit Acryl beschichtet.
Acryl eignet sich in Teilbereichen hervorragend zur dauerhaften Beschichtung von Geweben. In erster Linie werden die etwas steiferen Stoffe mit Acryl beschichtet.
Der Vorteil von Acryl liegt in seiner unübertroffenen Beständigkeit gegen ultraviolettes Licht / UV-Strahlung.

 

Was macht eine gute Regenjacke aus?

 

Eine gute Regenjacke sollte Ihnen optisch gefallen. Ist dieser erste Punkt erfüllt, gibt es andere Kriterien, welche Ihnen helfen, die perfekte Jacke für Sie zu finden. Werden Sie sich klar, für welche Bedingungen und Anwendungen Sie die Regenjacke brauchen. Die wichtigsten Kriterien beim Kauf werden unten aufgeführt.

 

  • Wasserdicht. Beachten sie die Wassersäule ein guter Wert liegt bei ca 4.000 mm
  • Atmungsaktiv. je höher die körperliche Anstrengung, desto besser sollte Atmungsaktivität sein.
  • Winddicht. Regen und Wind kommen oft im Doppelpack somit ist eine gute Winddichtigkeit von Vorteil.
  • Leicht sollte sie sein. Besonders bei Regenjacken für die wärmere Zeit und beim Sport, spielt leichtes Gewicht eine wichtige Rolle.
  • Gefüttert und wärmend. In der Übergangszeit oder im Alpinen-Bereich sollte eine Jacke nicht zu dünn sein und ihren Träger möglichst warm halten.
  • Materialqualität. Beim Regenjacke Testsieger gibt es, kein Abfärben, robuste Nähte & einen leichtgängigen Reißverschluss.

 

Wasserabweisend imprägniert

 

Wenn man ein Material imprägniert, wirkt es wasserabweisend und ist in der Regel wasserdicht. Diese Funktion nimmt nach einer gewissen Zeit ab, und Wasser dringt unter größerem Druck durch das Gewebe. Zur Imprägnierung nutzt man Flüssigmittel / Emulsion oder Spray.
Keine Imprägnierung ist dauerhaft. Jede Imprägnierung lässt nach einer gewissen Zeit nach; wann, das ist abhängig von vielen Faktoren: Wie oft in Gebrauch, mechanische Belastung, Sonneneinstrahlung, usw.
Eine Nachimprägnierung ist unproblematisch und recht einfach.